Reizvolles Südschweden

Eine Reise nach Südschweden ist immer ein unvergessliches Ergebnis. Die Küste, die Strände, Wasserfälle und Seen. Dieser Reisebericht stellt Dir einige sehenswerte Fotospots vor, damit Du Dir Deine Reise nach Deinen Wünschen gestalten kannst.

Als Südschweden bezeichnet man die gesamte Südhälfte bzw. den historischen Kern Schwedens einschließlich der Hauptstadt Stockholm, in deren Gebiet die Mehrheit aller Schweden lebt, grob bis zur Gegend des Dalälven. Der südlichste Teil, die historische Provinz Schonen, ist eine Fortsetzung der Tiefebene Norddeutschlands und Dänemarks. In Schonen liegt auch der tiefste Punkt Schwedens (ausgenommen Seen etc.) mit 2,4 Metern unter dem Meeresspiegel. Nördlich davon erstreckt sich das Südschwedische Hochland, eine Hochebene umgeben von einer Hügellandschaft mit einer großen Anzahl von lang gestreckten Seen, die durch eiszeitliche Erosion entstanden sind. Wikipedia

Die Route

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Die Route führte von Dortmund nach Rostock, wo wir eine Fähre nach Trelleborg genommen haben. In Schweden angekommen, war die erste Station Lund, in der Nähe von Malmö. Über Olofström ging es dann auf die Sonneninsel Öland. Von dort über Växjö, Jönköpping, Trollhättan, Vennersborg zurück nach Malmö. Von dort traten wir dann den Heimweg über Kopenhagen, Hamburg und Bremen an. Alles in allem waren es über 35 Stunden und 2700 km.

1. Etappe – Rostock/Warnemünde

Die erste Zwischenstation war Rostock, bevor wir am Folgetag die Fähre gen Südschweden nehmen wollten. Da wir keine Städtetour durch Rostock machen wollten, haben wir uns für einen Kurztrip nach Warnemünde zur Ostmole entschieden.

Bei den wirklich sommerlichen Temperaturen war der Strand proppenvoll. Sehenswert an der Ostmole und auch an der Westmole – ein Stückchen weiter – sind die Leuchttürme.

2. Etappe – Trelleborg/Lund

Am 2. Tag stand die 6-stündige Überfahrt nach Schweden an. Nach der Überfahrt ging es dann in die Studentenstadt Lund.

3. Etappe – Ales Stenar

Von Lund ging es dann in Richtung Olöfström, wo wir 2 Tage bleiben wollten. Auf dem Weg dorthin, haben wir Ales Stenar besucht, das schwedische Stonehenge. Mit den Steinblöcken, die dort in Form eines Wikingerschiffs positioniert wurden, konnte man schon damals den kürzesten Tag des Jahres (1/4 der Fläche beleuchtet, 3/4 unbeleuchtet), den längsten Tag des Jahres (3/4 der Fläche beleuchtet, 1/4 unbeleuchtet) und die Tag-Und-Nacht-Gleichen (1/2 der Fläche beleuchtet, 1/2 unbeleuchtet) ermitteln.

Die Gegend an der Küste von Südschweden war zu unserer Reisezeit voller Kornfelder, Kirchen und typischen schwedischen Häusern.

4. Etappe – Eriksberg

Zu den Bedingungen der Tiere ist das Motto des Eriksberg Safariparks. Hier kann man mit dem Auto durch den Park fahren und einheimische Tiere, wie Rotwild, Damwild, Wisent, Mufflon, Bison, Wildschwein und Davidshirsch beobachten. Um es kurz zu machen: die Ausbeute war denkbar gering.

In dem Safaripark durfte man zwar überall anhalten und die Scheibe runterkurbeln, jedoch nicht aussteigen. Dafür gab es 3 ausgewiesene Parkplätze. Auf dem letzten dieser 3 Parkplätze gab es einen historischen Pfad, den man lang gehen konnte und erfuhr, wie es einem Fronbauern vor 150 Jahren erging. Am Ende dieses Pfades gab es eine Nachbildung eines Hauses für den Lehnherrn.

Auf dem Weg zum Eriksberg-Safaripark haben wir einen Abstecher ans Meer in Störnö-Boön, einem sehr schönen Naturschutzgebiet in Südschweden und nach Rönneby gemacht.

5. Etappe – Öland

Die Insel Öland in Osten von Schweden wird auch als Sonneninsel bezeichnet. Statistisch gesehen hat die Insel die meisten Sonnenstunden in ganz Schweden. Besonders sehenswert sind die kleinen Windmühlen. Diese sind zentral auf einem Pfahl angebracht, so dass sie einfach in den Wind gedreht werden können. Ein weiterer Besuchermagnet sind die Leuchttürme Långe Erik im Norden und Långe Jan im Süden der Insel.

Auf Öland und besonders im Süden findet man die berühmten Steinmännchen. In Norwegen sollten diese den Wanderer vor Trollen bewahren, in Schweden hingegen dienen sie eher für die Weg- bzw. Grenzmarkierungen.

6. Etappe – Astrid Lindgren Värld

Der größte Reinfall dieser Rundreise. Neben dem wirklich hohen Eintrittspreises wird man leider nicht durch das literarische Leben von Astrid Lindgren geführt. Für kleinere Kinder ist es sicher prima, aber auch nur, wenn man den Shows in schwedischer Sprache folgen kann. Leider kann ich nicht viele Bilder zeigen, da immer andere Personen erkennbar mit auf den Bildern sind.

Und wusstest Du, dass Michel in Schweden Emil heißt?

7. Etappe – Seen und Wasserfälle

Was gibt es in den skandinavischen Ländern am meisten? Genau, richtig: Wasserfälle, Seen und Schafe. Zu den ersten beiden stand natürlich auch etwas auf dem Programm. Der See ist in Åby, in der Nähe von Växjö, während der Wasserfall in der Nähe von Jönköpping zu finden ist. Der Wasserfall bzw. der Flusslauf trieb früher viele Wassermühlen an, von denen aber keine mehr richtig in Betrieb ist.

8. Etappe – Trollhättan

Trollhättan ist durch Vattenfall bekannt geworden. Direkt am Fluß Göta älv gelegen, startet das Unternehmen seinen Weg zum Weltkonzern. Der Flusslauf wurde durch Schleusen verändern und die Kraft des Wassers trieb Turbinen an, die dadurch Strom erzeugten. Im Sommer werden die Schleusen einmal am Tag geöffnet und 300.000 Liter Wasser donnern pro Sekunde ins Tal.

Südschweden – Good bye

Nun ging es wieder nach Hause. Mit einem Zwischenstopp in Malmö ging es über Kopenhagen wieder heim.

Wie hat Dir der Reisebericht gefallen? Hast Du Anregungen bekommen für Deinen nächsten Trip nach Schweden? Bitte hinterlasse mir doch einen Kommentar.


Anmerkungen

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Posted by Thorsten Kamann

Thorsten ist der Gründer von PICTOR PHOTOGRAPHY. Er ist leidenschaftlicher Fotograf und an vielen Themen rund um die Fotografie interessiert. Er bietet neben Fotowalks auch Workshops und Unterstützung bei Fragen zur Fotografie, Social Media, Web an.

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