Zeche fotogen – Zeche Zollverein etwas anders


Ich habe an einer Führung teilgenommen, die Teile der Zeche Zollverein zeigen, die den normalen Besuchern und den Teilnehmern der öffentlichen Führungen verwehrt bleiben. Die Führung war eher ein begleitendes Fotografieren als eine Führung, aber alle Beteiligten waren hinterher sehr zufrieden.

Das 20. Jahrhundert hat das Ruhrgebiet im Herzen Nordrhein-Westfalens in Deutschland als Industrie-Standort so geprägt wie kaum eine andere Region in Deutschland. Mit dem Niedergang der Kohleförderung und der Stahlindustrie wurden immer mehr dieser Anlagen zu einem Industrie-Denkmal. Die Zeche Zollverein ist eines der herausragendsten dieser Denkmäler und erfreut sich einer großen Beliebtheit. 

Über die Zeche Zollverein

Die Zeche Zollverein förderte von 1851 bis 1986 Steinkohle. Seit 2001 gehören die Schachtanlage XII und 1/2/8 zum Unesco Weltkulturerbe.

Der Industrielle Franz Daniel suchte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Möglichkeit Koks zu produzieren. Koks war notwendig, um Stahl zu erzeugen. 1834 gelang endlich der Durchbruch und die Idee einer Zeche im Essener Stadtbezirk Stoltenberg nahm Gestalt an.

1928 erblickte dann der Schacht XII das Licht der Welt. Es war eine Meisterleistung in Architektur und Technik und die neue Schachtanlage galt als modernste und schönste Schachtanlage der Welt. 1930 wurde das neue Doppelbockförderunggerüst gebaut. Dies diente vielen anderen Zechen als Vorbild in der Bauweise solcher Anlagen.

Am 23. Dezember wurden alle Schachtanlagen stillgelegt. Nur die Kokerei arbeitete noch bis 1993.

Location


Anmerkungen

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